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Die Macht der Moral

Rebecca Struck

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Universität Passau (Lehrprofessur für Methoden der empirischen Sozialforschung), Veranstaltung: Inhaltsanalyse - Empirische Methoden im Projekt, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Zur Not ein bisschen foltern (Süddeutsche 2004), Die Legende vom Helden Daschner(Zeit 2004), Ein Mörder und die Menschenrechte (Stern 2008) - So und ähnlich lauteten die Schlagzeilen in Zeitungen, Nachrichtenportalen und Magazinen noch Jahre nach der wohl größten Debatte um Folter, Rechtsstaat und Opferschutz in Deutschland. Auslöser des entbrannten Folterdiskurses im Herbst 2002 war die Androhung von Zwang durch den Frankfurter Vizepolizeipräsidenten Wolfgang Daschner gegenüber dem Entführer deselfjährigen Bankierssohnes Jakob von Metzler. Daschner, der den Kindesentführer Magnus Gäfgen in einem Verhör körperliche Schmerzen androhte, sah darin die letzte Chance, den Aufenthaltsort des Jungen zu erfahren und diesen womöglich noch lebend zu finden. Ein schriftlicher Vermerk des ehemaligen Vizepräsidenten über den Vorfall brachte ihn schließlich vor Gericht und die öffentlich geführte, hitzige Debatte um Rettungsfolter und Rechtsstaat ins Rollen. Journalisten, Wissenschaftler, Juristen und Politiker bezogen in den Medien Stellung zu dem Thema und überfluteten die allgemeine Öffentlichkeit mit dem Dilemma um Opferschutz undNotwehrmaßnahmen einerseits, sowie Menschenwürde und dem absoluten Verbot von Folter andererseits. Besonders der Fall Daschner und die breite mediale Auseinandersetzung um die Menschenrechtslage, persönliche und staatliche Moralvorstellungen und den Stellenwert eines Lebens verdeutlichten dabei die unterschiedlichsten Argumentationsweisen der Journalisten und Autoren auf moralischer, politischer und juristischer Basis. Die Debatte beeinflusstedamit nicht nur Politik und Rechtsstaat, sondern sie prägte und spiegelte auch die moralischen Ansichten vieler Deutscher. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll am Fall Daschner der Frage nachgegangen werden, ob Autoren von Printtexten zum Thema Folter durch moralisches Argumentieren nachweisbar moralischen Druck auf ihre Leser ausüben können und wie manipulativ diese Argumente von der Leserschaft empfunden werden.

Erst kommt die Macht, dann die Moral. Von Professor Dr. Michael Wolffsohn. Aktualisiert am 03.11.2013. - 16:20. Michael Wolffsohn: Erst kommt die Macht, dann ... 20. Dez. 2005 ... Die Moral beschäftigt sich mit Grundannahmen im Verhalten der Menschen zu ... Das klingt, als ob Lebenserfahrung moralischer macht?

3.13 MB DATEIGRÖSSE
9783640968275 ISBN
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Aktuelle Bewertungen

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Sofya Voigtuh

22. Jan. 2020 ... Was Moral Hazard bedeutet und wie der Job die Moral und Ethik ... Handeln verantwortlich und macht gemäß der Moral Hazard fleißig mit. Unabhängig von den Grenzen des technisch Möglichen muss auch die moralische Grenze der Automatisierung unterschiedlicher Aufgaben berücksichtigt ...

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Mattio Müllers

27. Nov. 2013 ... schen legitimierter Macht, moralischen An- ... Macht über die Menschheit: Wasserknappheit . ... Organisationen und die Moral von Macht. ... lesbare und unterhaltsame Einführung in die wichtigsten Themen der Philosophie. - Bilbos Ring als Symbol für den Zusammenhang von Macht und Moral.

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Noels Schulzen

Moral: Was ist das? Wie entwickeln sich Moralvorstellungen? Moral: Was ist das? Wie entwickeln sich Moralvorstellungen? „Und die Moral von der Geschicht …“ - so enden die mit Abstand meisten Märchen. Damit soll als Schlusswort noch einmal ausgedrückt werden, was quasi zwischen den Zeilen des Märchens zu lesen ist, welche Grundaussage die Geschichte macht.

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Jason Leghmann

Einige Sentenzen aus Machiavellis Schriften, die in Nachschlagewerken und im Internet kursieren, geben, aus ihrem Kontext gerissen, kaum noch wieder, was Machiavelli sagen wollte.

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Jessica Kolhmann

Im Gegensatz zur Moral nimmt die Ethik eine kritische Distanz zu einzelnen Wertmaßstäben und Überzeugungen ein: Sie berücksichtigt unterschiedliche Lebensbedingungen und Perspektiven, muss gute Argumente vorbringen, warum bestimmte Werte und Normen gelten sollen und reflektiert deren Bedeutung für den Einzelnen und die Gesellschaft.