Kleinbauern in Entwicklungsländern: Gewinner des fairen Handels?.pdf

Kleinbauern in Entwicklungsländern: Gewinner des fairen Handels?

Isabelle Geiger

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Markt mit Fair Trade Produkten wächst stetig. Die Anzahl der bewussten Käufe von Produkten aus dem Fairen Handel steigt. Wenn der Verbraucher einen Artikel mit Fair Trade Siegel in seinen Einkaufswagen legt, dann trifft er damit eine Entscheidung, deren positive Konsequenzen, vor allem die angemessene Vergütung für die Produktion von Rohstoffen, am anderen Ende der Welt spürbar sind. Kleinbauern in Entwicklungsländern wie Kenia oder Lateinamerika die durch den Fairen Handel unterstützt werden, können ihren Lebensunterhalt und die nächste Ernte sichern. Entgegen der Logik der globalisierten Wirtschaft werden sie so nicht von Importeuren und Großhändlern der Industrieländer ausgebeutet.Viele Länder der Dritten Welt werden bis heute im internationalen Handel benachteiligt. Es herrscht ein großes Ungleichgewicht zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Reichtum, Massenkonsum und Macht auf der einen, Armut, Ausbeutung und Hilflosigkeit auf der anderen Seite. Mit der Hilfe des Fairen Handels soll dieses Ungleichgewicht reduziert und den Kleinbauern in den Entwicklungsländern geholfen werden.Eine schöne Theorie, aber wie sieht es in der Praxis aus? Immer mehr Gütesiegel für Fairen Handel drängen auf den Markt - mit hohem Zuspruch von Verbraucherseite. Aber ist auch fair drin, wo fair drauf steht? Und kann der Verbraucher immer damit rechnen, dass der Erlös der Fair Trade Produkte, die er kauft, den Bauern in den südlichen Anbaugebieten zukommt? Vor allem durch die Einbeziehung konventioneller Unternehmen hat es eine Veränderung auf dem Absatzmarkt fair gehandelter Produkte gegeben. Wenn heute jeder Verbraucher die Produkte mit dem Fair Trade Siegel im Supermarkt um die Ecke kaufen kann, stellt sich ganz offensichtlich die Frage, ob das Hauptziel der einstigen Hilfsorganisation Fair Trade, den Kleinfarmern in den Entwicklungsländern den Zugang zum Weltmarkt zu gewähren und ihre Lebens- und Arbeitssituation zu verbessern, noch im Fokus steht. Oder handelt es sich hier mittlerweile um eine Marktorientierung und um eine damit einhergehende Integration in den Mainstream? Dieser Frage gilt es im Verlaufe der Arbeit nachzugehen und sie vor allem am Beispiel des traditionellsten Fair Trade Produktes, dem Kaffee, zu analysieren.

Fairer Handel ist Hilfe zur Selbsthilfe. Kleinproduzenten im Globalen Süden werden gezielt gestärkt. Die Fair-Trade-Bewegung möchte die wirtschaftliche und soziale Situation von benachteiligten Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeitern verbessern. Sie sollen für ihre Arbeit und ihre Produkte angemessen bezahlt werden und eine stabile Existenz aufbauen können. FAIRER HANDEL auf dem Weg in eine gerechtere Zukunft

6.37 MB DATEIGRÖSSE
9783668910966 ISBN
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Sofya Voigtuh

Fairer Handel bei ALDI Nord: Erfahren Sie mehr über die zertifizierten Produkte unserer ... Verantwortung zahlt sich aus - Gewinner Fairtrade Award 2018! ... Das Ziel ist es, Kleinbauern und Arbeiter in Entwicklungsländern in Afrika, Asien und  ...

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Mattio Müllers

Fairtrade - Der Faire Handel in Deutschland. Was ist Fairer Handel, wer produziert, wer handelt fair und wie kann ich mich f�r den Fairen Handel engagieren?

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Noels Schulzen

Der erste Platz 2018 ging an die Pfadfinderschaft Sankt Georg, die fairen Handel in die Öffentlichkeit trägt und die eigenen Ortsgruppen: Es gibt sogar ausgezeichnete Fairtrade-Stämme. Für ihr Engagement, sich für den fairen Handel zu vernetzen, erhielt der Verbund von Fairtrade-Stadt und -Hochschule Emden Platz zwei. Dritter wurde die Die Situation der Kleinbauern - Oeko-Fair.de

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Jason Leghmann

Fairer Handel: TTIP setzt Kleinbauern unter Druck Umsatz mit fairen Produkten hat sich verdoppelt Eine wachsende Zahl von Kleinbauern und Arbeitern in armen Ländern profitiere vom zunehmenden Vertrauen der Verbraucher in fair gehandelte Produkte, hieß es am 5.

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Jessica Kolhmann

Was ist fairer Handel? Kleinbauern und Angestellte in Entwicklungsländern leben konstant an der Schwelle zur Armut oder darunter. Sie leiden unter schwankenden Rohstoffpreisen, den immer höheren Lebenskosten und den Folgen des oftmals ausbeuterischen lokalen Zwischenhandels. Ein grosses Thema ist auch der Klima-wandel, verbunden mit der Angst vor Ernteverlusten. Viele Kleinbauern …